KV Donau-Ries » Reaktivierung Personenzüge


Altes Gutachten: - fehlende Haltepunkte - schlechte Prognosen
Unser Gutachten: - 2 neue Haltepunkte - Basis für bessere Fahrgastprognosen

Eine Machbarkeitsstudie hatte in zwei Anläufen 2012 und 2013 auf den Bahnstrecken Nördlingen-Gunzenhausen und-Dombühl Fahrzeiten für mögliche Personenzüge auf den beiden Strecken geplant:
- ohne Haltepunkt für Hainsfarth
- Züge mit 60 km/h bzw. "abschnittweise 80 km/h" "Streckengeschwindigkeit"
- grundsätzlich verpassten Anschlüssen in Nördlingen von Gunzenhausen Richtung Donauwörth, d.h. 47 min regelmäßiger Wartezeit beim Umsteigen, 32 min auf dem Rückweg,
Die guten Anschlüsse hat man alle für Pleinfeld bzw. Dombühl geplant. Für Unterwurmbach wurde ein neuer Haltepunkt eingeplant

Auf dieser Basis hat eine Fahrgast- „Potentialprognose“ des VGN nur für die Strecke Dinkelsbühl-Dombühlausreichend Fahrgäste errechnet.
Hier wird der Freistaat Züge bestellen - vielleicht.

Für den fränkischen Abschnitt Gunzenhausen-Wassertrüdingen wurden 2014 mit einer wohlwollenderen Berechnung im zweiten Anlauf ausreichende Fahrgastzahlen vorhergesagt.
Auch hier wird die Staatsregierung wohl künftig Personenzüge bestellen.

Entlegene Haltepunkte keine Anschlüsse, da konnte die "Fahrgast-Potentialprognose" nur schlecht ausfallen.

Wir haben im Kreistag eine erneute Berechnung künftiger Fahrgastzahlen (="Potenzialprognose") für beide Strecken als Ganzes beantragt.
Dabei sollten gute Anschlüsse an allen Endpunkten (Nördlingen und Dombühl bzw. Nördlingen und Pleinfeld) sowie z.T. durchgehende ("durchgebundene") Züge nach Donauwörth ohne Umsteigen in Nördlingen vorausgesetzt werden. Dieser Antrag fand im Kreistag keine Mehrheit.
siehe den Antragstext
Auf unser Drängen hin erstellt die Staatsregierung 2015 eine neue Prognose:
Mit guten Anschlüssen in Nördlingen, jedoch ohne Haltepunkte in Hainsfarth und im Nördlinger Norden.
Durchgehende Züge nach Donauwörth sollte es nicht geben. Von 100 geforderten "Personenkilometern pro Betriebslänge" errechneten sich 960.
Präsentation des VGN am 10.03.15: Mehr ist nicht veröffentlicht.
Ein vom Kreisverband Donau-Ries von Bündnis `90 Die Grünen in Auftrag gegebene Studie hat nun zwei mögliche Lösungen aufgezeigt:
Damit der Zug zweimal zusätzlich, nämlich bei Hainsfarth und im Norden Nördlingens halten kann, und trotzdem in Nördlingen die Anschlüsse sicher erreicht, gibt es zwei Möglichkeiten, die beide beim Streckenabschnitt Nördlingen-Wassertrüdingen ansetzen: Entweder wird die Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h heraufgesetzt. Oder aber man verlegt ein zweites Gleis zwischen Auhausen und Wassertrüdingen (ca 3 km). Dann gibt es keine Wartezeiten für die sich dort begegenenden Züge. Dann reicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h aus. Nach aktuellem Stand ist dies die preiswertere Variante mit Kosten von ca. 2,7 Mio €. Diese Kosten betreffen neben dem 2. Gleis und Weichen die neuen Bahnsteige. Die meisten Bahnübergänge sind mittlerweile entsprechend ausgerüstet. Auf der Basis dieses Gutachtens kann die nächste Fahrgastprognose Fahrgäste aus Hainsfarth und dem Norden Nördlingens miteinbeziehen. Wer Interesse an diesem Gutachten hat, möchte sich an unseren Kreisverband wenden.