KV Donau-Ries » Reaktivierung Personenzüge


Hesselbergbahn: Neue Machbarkeitsstudie - im Auftrag der Grünen

Das Ries steht vor der einmaligen Chance, dass die Staatsregierung schnelle Verbindungen mit sprintstarken Triebwagen von Nördlingen über Oettingen Richtung Ansbach bzw. Nürnberg finanziert.Ab Wassertrüdingen werden die Züge voraussichtlich fahren.
Nötig ist dafür eine Prognose von 1000 sogenannten "Personenkilometern pro Betriebslänge" an Schultagen, vereinfacht gesagt, ausreichend Fahrgästen.
Sind die 1000 erreicht, bestellt der Freistaat stündliche Zugverbindungen.
Weitere Voraussetzungen: Die Finanzierung von Anfangsinvestitionen auf der Strecke.
960 von 1000 geforderten Personenkilometern hat der Freistaat zuletzt errechnen lassen, also knapp zu wenig.
Was fehlt jetzt noch?
Ein Teilerfolg unserer Kritik an früheren Prognosen ("650 Personenkilometer")
Für Hainsfarth, den Norden Oettingens und Nördlingens liegen die vorhandenen Haltepunkte ungünstig:
Deswegen wird dorthin bzw. von dort laut Prognose kaum jemand mit der Bahn fahren.
"Ungünstig" liegt laut Prognose alles, was weiter als 1000m von einen Haltepunkt entfernt liegt.
Schon wenn aus Hainsfarth soviel Fahrgäste kommen wie aus dem viel kleineren Auhausen errechnet wurden, läge die Prognose bei 1025 „Personenkilometern“, also ausreichend für eine Bestellung von Zügen durch die Staatsregierung. 65 Personenkilometer kommen auf Auhausen. Diese zu 960 addiert ergibt 1025
Hainsfarth wird aber in der Prognose nicht berücksichtigt, weil der Nachweis fehlt, dass die Züge bei einem zusätzlichen Halt in Hainsfarth noch ihre Anschlüsse erreichen.
Nach Recherchen der Grünen sind dafür zwei bis vier Minuten Fahrzeitverkürzung erforderlich, und technisch auch möglich.
 
Ein Antrag der Grünen auf eine entsprechende „Machbarkeitsstudie“ wurde im Kreistag abgelehnt.siehe damaligen Presseartikel
Deswegen hat der Kreisverband Donau-Ries von Bündnis 90 Die Grünen nun ein Gutachten in eigener Regie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im September 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Siehe dazu auch den Spendenaufruf im Menü ganz rechts.Bessere Fahrgastzahlen gäbe es auch mit durchgehenden Verbindungen ohne Umsteigen in Nördlingen.
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